Kontakte zwischen der
Schlossschule in Jasnaja Poljana/Trakehnen
sowie der
Realschule Walsrode
Bereits seit einigen Jahren unterhält die Realschule Walsrode Kontakte mit regelmäßigen Schüleraustauschfahrten zur Schule in Trakehnen.
Der gegenseitige Schüleraustausch und der laufende Kontakt darüber hinaus hat zum Ziel, den SchülerInnen der beiden Ländern zu ermöglichen, andere Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen, wodurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt werden. Diese Kontakte werden auch über den Schüleraustausch hinaus weitergeführt. Viele SchülerInnen bleiben durch Brieffreundschaften oder über Email in Kontakt.
Die Dierektorin der Schloßschule - Jelena Sanjuk - sagt dazu: "Wir müssen unsere Kinder so erziehen, dass sie wirklich in Frieden und in Freundschaft leben. Wir haben einen sehr guten Schüleraustausch mit Walsrode. Hier wachsen Bäume, die von den Schülern aus Deutschland gepflanzt worden sind. Frieden muss sein."
Die Partnerschaft geht auf das Engagement des Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehner e.V. - insbesondere der Herren Hagen und Thiel zurück.
Im Jahr 2004 erfolgte der erste Besuch von Schülern aus Niedersachsen in Nordostpreußen unter der fachkundigen Leitung von Herrn Hillmann.
Schon im Mai 2005 konnte eine zweite Fahrt für eine Gruppe von 15 Schülern organisiert und durchgeführt werden. Diesmal zeichnete Herr Thiel für die Begleitung der Jugendlichen verantwortlich. Die Schüler haben dazu einiges Material zusammengetragen und auf der Website ihrer Schule veröffentlicht.
Herzlicher Empfang an der Schlossschule
Ein Gegenbesuch der russischen Schüler fand wie in den vergangenen Jahren auch 2005 wieder statt. Gastgebender Zuchtbezirk des Trakehnerverbandes war in diesem Jahr Rheinland-Pfalz/Saar. Die Gruppe bestand aus den jeweils 4 jahrgangsbesten Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 sowie 4 Lehrern.
Das umfangreiche Programm führte die Schüler in Begleitung von Herrn Thiel nach einem Aufenthalt in der Realschule Walsrode und dem Vogelpark zunächst in Richtung Südwest. Besuche und Führungen in Köln, Speyer, Bad Dürkheim und Trier bildeten den kulturell-geschichtlichen Teil des Besuchsprogramms. Neben einem Abstecher in Luxemburg ergaben sich im Rahmen der u.a. durch engagierte Züchter des Zuchtbezirkes organisierten Übernachtungen auch eine Vielzahl von persönlichen Kontakten und bisweilen gemütlichen Diskussionsrunden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Reise und die vielen Erlebnisse durch ihr Engagement unterstützt haben.
Dr. Horst Willer (31.07.07):
Russische Schüler auf Großer Fahrt 2007
Am frühen Morgen des 23. Juni wurden acht Schüler/innen und vier Lehrkräfte der Samkowskaja Grund- und Realschule Trakehnen von dem Lehrerekollegium und den Gastfamilien der Walsroder Partnerschaftsschule freundlich begrüßt und willkommen geheißen. Am Nachmittag ging es nach einer Ruhepause in den Vogelpark Walsrode. Die Sonderausstellung „275 Jahre Trakehnen“ in Verden stand für die russischen Gäste am folgenden Tag auf dem Besuchsprogramm. Welch` eine Überraschung: Vor dem Pferdemuseum nun die unmittelbare Begnung mit dem Doppelgänger des Tempelhüter-Denkmals, das ehemals die heutige Schlossschule, das fühere Landstallmeisterhaus, zierte. Die zahlreichen Exponate, Gemälde, Bilder und erläuternden Texte zu den Epochen des legendären Hauptgestüts versetzten die Schüler/innen in Staunen: Der Kontrast zwischen dem ehemaligen Glanz und der Größe ihres Heimatortes und der schlichten Gegenwart wurde ihnen nun so recht bewusst. Einigen dürfte auch verständlich geworden sein , was es im konkreten Fall bedeutet, das kulturelle Erbe zu bewahren.

Das Reiseziel für die nächsten Tage war Bayern. Die ersten prächtigen Trakehner Pferde konnten die russischen Gäste in der Nähe von Biebelried im Gestüt der Familie Leicht- Mechler bewundern. Dort gab es dann auch ein köstliches Mittagessen. Am Nachmittag und folgenden Tag widmeten sich die Würzburg-Kenner Edith und Günther Buerschaper voll der Gruppe, die sich sehr schnell von dem Charm der fränkischen Metropole, ihren Sehenswürdigkeiten und dem hübschen Maintal mit seinen grünen Rebflächen faszinieren ließ. Nachdem sie die Fürstbischöfliche Residenz,die Marienkapelle, den Kiliansdom und die Feste Marienburg über dem Maintal besucht hatten, meinten einige Schüler/innen, soviele herrliche historische Bauten in einer so gepflegten größeren Stadt hätten sie noch nicht in ihrem Leben gesehen.Abends schloss sich noch ein Ausflug zu Mainschleife in Volkach und zum Schloss Hallburg an, wo leider witterungsbedingt die sonst übliche Musikveranstaltung ausfiel.
Nach der Weiterfahrt nach Oberammergau war die Gruppe im Bayerischen Landgestüt Schwaiganger angemeldet. Ein Gang durch die großzügig angelegte Gestütsanlge unter fachkundiger Führung des Leiters, Herrn Dr. Senckenberg, ließ die russichen Besucher erahnen, was ein Staatsgestüt ausmacht. Dort waren nicht nur im Turniersport erprobte Hengste, darunter auch die Trakehner Championatssieger, wie In Flagranti, Imperio und Zauberfürst, sondern auch eine größere Stutenherde zu bestaunen.Dies war zweifelsohne ein weiterer Höhepunkt der Reise.Da Oberammergau noch mehr zu bieten hat als Passionsspiele und Holzschnitzerei, konnten sich die Schüler vor der traumhaften Kulisse des bayerischen Voralpenlandes in dem Erlebnisbecken des riesigen Wellenberg-Bades tummeln und erfrischen. Die Lehrer/innen zogen es vor, mit der Lagerbergbahn auf den Hausberg von Oberammergau zu fahren,um die Fernsicht zu genießen.
Die wunderschöne und bizarre Gebirgslandschaft der Alpen wird den Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben. Die Alpenreise fand dann in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck, wo die Hofburg, die Hofkirche, der Leopoldsbrunnen und das Goldene Dachl nicht im Besichtigungsprogramm fehlen durften, und an der Friedensglocke in Mösern bei Seefeld seinen krönenden Abschluss. Als um 17 Uhr- wie an jedem Tag – die gewaltige Glocke, aufgestellt im Freien an einem der schönsten Plätze Tirols, zu läuten begann, konnten die russischen Besucher die Tränen nicht verbergen. Die Friedensglocke, Symbol für Völkerverständigung und gute Nachbarschaft, ist längst zu einem Wallfahrtsort geworden.
Am Sonnabend, den 30. Juni, dem ersten Teil der Rückreise konnte die Gruppe noch einmal in Marsberg bei Familie Thiel bei Kaffee und Kuchen verschnaufen. Dankbarkeit für das Erlebte und gewachsene Sympathie für unser Land und uns als Gastgeber waren bei den russischen Gästen allenthalben zu spüren. Am Sonntag trat dann die Gruppe in zwei russischen Kleinbussen wieder die Heimreise in das ferne Jasnaja Poljana an.
Vielen Sponsoren, so der Kaselowsky-Stiftung, Bielefeld; der Volksbank Marsberg; dem Kutusministerium Bayern; der Fa. Mühlenbein, Rösenbeck; der Fa. Hoppe, Rösenbeck; Hippo-Assurantien; dem Trakehner Förderverein und Frau Hahn, Walsrode, aufgrund deren besonderen finanziellen Engagements diese Reise erst möglich wurde, sei an dieser Stelle vielmals gedankt.
Nachtrag zum Austausch 2011: Russische Schüler aus Trakehnen in Schleswig –Holstein
Der jährliche Schüleraustausch zwischen der Grund-und Realschule in Jasnaja Poljana - ehemals Trakehnen – und der Partnerschaftsschule Walsrode ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden. So war Ende April/ Anfang Mai eine Besuchergruppe von acht Schüler/innen und vier Lehrkräften zum elften Mal aus dem fernen russischen Teil Ostpreußens in Deutschland. Nur die Schüler/innen mit den besten Noten in ihrem Schulabschlusszeugnis haben das Privileg an dem Schüleraustausch teilzunehmen. In der ersten Woche wurde ihnen ein vielfältiges und abwechselungsreiches Besichtigungsprogramm in Schleswig- Holstein geboten. Auch diesmal hat Herr Leonhard Thiel ( 2.Vorsitzenderdes Trakehnenvereins ) trotz gesundheitlicher Belastungen es auf sich genommen, die Gruppe auf ihrer Reisetour zu betreuen und zu begleiten.
Ihr ständiges Quartier in der ersten Woche fanden die Gäste auf dem Reiter- und Ferienhof Tanneneck bei Antje und Christoph Bendtfeldt. in 23684 Schürsdorf, nur 4 km entfernt vom Ostseebad Scharbeutz. In dem kleinen Ferienparadies, umgeben von Wäldern und Pferdeweiden, haben sich die jungen Menschen und ihre Betreuer gleich sichtlich wohlgefühlt. An jedem Abend nach dem gemeinsamen warmen Abendessen traf man sich noch mit deutschen Feriengästen zur gemütlichen Runde am Lager- oder Grillfeuer. Das erste weitere Reiseziel führte die Gruppe am Montag, den 26. April nach Dänemark auf die Insel Römö nördlich von Sylt. Die Jugendlichen aus Russland erlebten dort zum ersten Mal am weitläufigen Strand die Gezeiten von Ebbe und Flut Nach der Besichtigung der herrlichen Kirche in Kirkeby und einem Gang über den Friedhof mit einer Vielzahl von Kriegsgräbern ging es dann in den Hafen von Havneby, um etwas über die Krabbenfischerei zu erfahren. Dort kam dann auch eine zünftige Fischmahlzeit den Wünschen der Reisegruppe entgegen. Eine Führung in russischer Sprache durch die alte Hansestadt Lübeck am folgenden Tag war dann schon ein erster Höhepunkt. Der Rundgang durch die Altstadt vorbei am Holstentor, dem Lübecker Dom zum Rathaus und Buddenbrock Haus endete gegen Abend in der prächtigen Marienkirche. Hier ließ ein imposantes Orgelkonzert auf der größten Orgel der Welt die Herzen der jungen Menschen höher schlagen. Sie erfuhren aber auch, dass diese herrliche gotische Backsteinkirche im Bombenangriff auf Lübeck während des letzten Weltkrieges fast völlig zerstört worden war.
Natürlich stand auch Hamburg auf dem Besichtigungsprogramm. Das sprichwörtliche Tor zur Welt wurde dort vor allem auch in Augenschein genommen im “Minatur -Wunderland“. In dieser fantastischen Ausstellung, in der nicht nur Hamburg und die Küste sondern auch der Harz, Skandinavien , Teile Österreichs und der Schweiz sowie Landesteile von Amerika im Kleinformat nachgebildet worden sind, konnten die russischen Besucher voller Erstaunen nach Belieben auf eine virtuelle Reise gehen. Dieses Wunderwerk soll noch weiter auf
2 300 qm Modellfläche ausgebaut werden. Bereits jetzt verkehren ca.800 Züge und mehr als 5000 Autos auf den Gleisen und Straßen. Dazwischen befindet sich die Wunderwelt der unzähligen Häuser, Brücken , Bäume und Lichter. An einem der folgenden Tage konnte dann der Wunsch nach Besichtigung eines modernen Kreuzfahrtschiffes erfüllt werden So durften im Fährhafen Kiel die Schüler/innen mal an Bord gehen und den Komfort eines heutigen Luxusliners bestaunen. Der sonnige Norden Deutschlands hatte noch mehr zu bieten: Das in der Holsteinischen Schweiz gelegene Gut Panker werden die russischen Gäste ebenfalls in guter Erinnerung behalten. Die in dem kleinen Dorf angesiedelten Galerien und kleinen Läden mit ihrem Kunsthandwerk, Antiquitäten und Wohn- und G artenaccessoires fanden genauso große Aufmerksamkeit wie die Führung durch das traditionsreiche Trakehner Gestüt. Frau Veronika v. Schöning, der seit Kurzem die fachliche Betreuung des Gestüts obliegt, sei an dieser Stelle nochmals für den netten Empfang der russischen Besucher gedankt. Auch ein kurzer Aufenthalt in dem bekannten Hotelrestaurant Ole Liese durfte nicht fehlen.
Damit sich die Gäste aus Trakehnen, wo leider jene edlen Pferde nicht mehr gezüchtet werden, nochmals ein Bild davon machen konnten, was die moderne Trakehner Pferdezucht in Deutschland zu bieten hat, ging am Samstag, den 1. Mai, die Fahrt zur zentralen Stuteneintragung des Zuchtbezirks Schleswig - Holstein zum Gestüt Tasdorf bei Neumünster. Dort hatten sich zur Begegnung mit den russischen Schülern/innen und Lehrern auch der 1. Vorsitzende des Trakehnenvereins, Herr Prof. Dr. Dr. Jürgen Bloech , und der Schatzmeister, Herr Bernd Klausing, eingefunden In Tasdorf konnten nach einer kurzen Begrüßung der russischen Gäste durch die 1. Vorsitzende des Trakehner Verbandes und Hausherrin, Frau Petra Wilm, die herrlichen dreijährigen Stuten auf dem “Laufsteg“ bewundert werden. Die erste Woche fand ihren fröhlichen Abschluss mit dem Besuch der Ostseetherme zwischen Timmendorf und Scharbeutz. Hier waren das Erlebnisbad mit Gegenstromanlage, Strömungskreisel und einer Grotte mit Wasserfall das absolute Highlight.
Die folgende Woche ab 3. Mai verbrachte dann die Gruppe an der Walsroder Realschule, wo sie am täglichen Unterricht teilnahmen und bei Gastfamilien Unterkunft fanden. So konnten sie auch unmittelbar einiges über die Lebensweise der Menschen in Deutschland erfahren Am Ende des erlebnisreichen Aufenthalts, als die Gäste sich wieder verabschiedeten und die Rückreise antreten mussten, kam schon bei einigen etwas Wehmut auf.
Folgenden Sponsoren: der Stiftung Trakehner Pferd, dem Trakehner Förderverein, der Familie Bendtfeldt und auch der Hippo Assekuranz, die durch ihre Unterstützung und ihre Spenden den Schüleraustausch möglich gemacht haben, sei an dieser Stelle vielmals gedankt.
Dr. Horst Willer (01.09.10)
Seit 2007/2008 entwickelt sich auf Initiative der Freien Waldorfschule Dresden eine weitere Schulpartnerschaft mit der Schloßschule Jasnaja Polojana.
Einem ersten Besuch Dresdener Schüler zu Pfingsten 2008 in Trakehnen folgte nun im Rahmen des relmäßigen Walsrode-Austausches sowie der wechselnden Gastgeberschaft der Zuchtbezirke des Trakehnerverbandes Ende April/Anfang Mai 2009 ein Gegenbesuch der russichen Schüler in den Neuen Bundesländern sowie speziell auch in der sächsischen Hauptstadt Dresden.
Ein reichhaltiges Programm, gestaltet vom Kollegium der Waldorfschule und Herrn L. Thiel erwartete die Besuchergruppe in Dresden. Waren die ersten beiden tage noch von gemeinsamen Aktivitäten der russichen und deutschen Schüler geprägt, so folgte am dritten Tag ein hippologischer Ausflug ins Sächsische Landgestüt Moritzburg sowie zum Zucht- und Gastronomiebetrieb der Familie Richter in Großwaltersdorf.

Hervorzuheben ist das besondere Engagement der Schüler und Lehrer der Waldorfschule, die durch vielfältige persönliche Betreuung und den familiären Kontakt (alle Gäste waren während des Aufenthaltes in Gastfamilien unterbracht) unvergessliche Tage in Sachsen organisiert haben. Das Schülerprogramm umfasste in diesen Tagen gleichermaßen ein gemeinsames Stadtspiel in Dresden mit dem Besuch verschiedenster Sehenswürdigkeiten sowie den Besuch der Sächsischen Schweiz mit Bahn und Schiff und einer Wanderung.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals den vielen Unterstützern und Helfern!
Im Herbst 2009 erreichte uns ein Reisebericht von russischen Schülern zur Austauschfahrt nach Dresden, der als Abdruck der Zamokowskaja Prawda (03.05.2009) freundlicherweise von Frau Martina Iwanowa übersetzt worden ist und hier veröffentlicht werden soll:
Zamokowskaja Prawda, 3. Mai 2009
Öffentliche Zeitung der Zamokower Grundschule
Internationaler Schüleraustausch
In diesem Jahr durfte ich am Programm des Internationalen Schüleraustauschs teilnehmen. Zu Anfang habe ich mich natürlich unglaublich gefreut und konnte es kaum abwarten die Reise anzutreten. Aber dann, als die Koffer schon gepackt waren und es an der Zeit war, unsere Plätze im Bus einzunehmen, wurde mir mit Schrecken klar, dass ich die Sprache des Landes, in dem ich zwei Wochen verbringen sollte, nicht genügend beherrschte. Doch bereits bei meiner Ankunft in Dresden war meine Aufregung fast verflogen. Während der 24 Stunden dauernden Fahrt hatte ich gar nicht erst versucht, meine Kenntnisse der deutschen Sprache zu erweitern, hatte mich aber beruhigt und entschieden, die Lücken in der Praxis zu füllen. Wir kamen in Dresden - dieser großen und sehr schönen Stadt - an. In der Waldorfschule trafen wir unsere alten Bekannten wieder, die uns schon besucht hatten, und schlossen auch Freundschaft mit neuen Kindern.
Jeden Tag unternahm man mit uns verschiedene Ausflüge. In einer Woche Aufenthalt in Dresden waren wir auf dem Theaterplatz gewesen, hatten uns die Alt- und die Neustadt angeschaut und zwei Gestüte besucht. Doch am meisten blieb uns der Tag im Gedächtnis, als unsere Gruppe in die Sächsische Schweiz aufbrach.
Ich bin stolz auf unsere Lehrer, sie überwanden - immer den Gipfel im Visier - Stufen, zerklüftete Felsen, Hügel und Senken wie die Jungen. Für uns alle war es sehr anstrengend, aber das, was wir oben auf dem Berg zu sehen bekamen, war jede Mühe wert. Ein unvergessliches Panorama: Berge, Städtchen, Wälder und samtene Wiesen. Welche Pracht und Schönheit! Nicht mit Worten zu beschreiben. Wir kehrten mit der Elbfähre in die Stadt zurück. Am letzten Abend hatte man für uns ein Abschiedskonzert, einen Grillabend und eine Diskothek organisiert. Am nächsten Morgen hieß es abreisen. Wir warteten
mit unseren Taschen auf die Busse. Zu unserem Leidwesen dachten wir, dass unsere Freunde nicht dabei sein könnten, da sie Unterricht hatten. Doch 10 Minuten vor der Abfahrt öffneten sich die Schultore und heraus strömten jede Menge Schüler. Waren sie es wirklich? Ja, es waren unsere Freunde, die gekommen waren, um sich von uns zu verabschieden. Wie viele es waren. Wir tauschten schnell Telefonnummern und Adressen aus. Auch als wir schon aufgerufen wurden in die Busse zu steigen, weinten wir noch und wollten uns nicht von unseren Freunden trennen ....
Wir hatten sie, die Waldorfschule und auch Dresden in unser Herz geschlossen.
T. Startschenko, L. Jureshewa, E. TrifonowaÜbersetzung aus dem Russischen: Martina Ivanov
31. Mai 2009
Über weitere Unterstützung des Schüleraustausches durch die Mitglieder des Vereins sowie die Züchterschaft würden wir uns sehr freuen!

