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Artikel Dr. H. Willer: Das unvollendete Trakehner Schloss (Der Trakehner 10/09)

Artikel Dr. H. Willer: Trakehnen ist wieder eine Reise wert! (Der Trakehner 07/07)

Interview mit Klaus Hagen: Eine Schule erhalten – Freunde gewonnen (Trakehner Hefte 07/04)


Dr. Horst Willer

Das unvollendete Trakehner Schloss

Identität ist ein hohes Gut. Diese möchte der Trakehnenverein dem ehrwürdigen Landstallmeisterhaus zurückgeben. Ein Appell: Die weitere bauliche Vollendung sollte nicht an großzügiger finanzieller Unterstützung erwünschter Sponsoren scheitern.

Die Trakehner Pferde sind seit vielen Jahrzehnten als beliebte und erfolgreiche Sport- und Reitpferde weltweit wieder in aller Munde .Gottlob konnten am Ende des schrecklichen zweiten Weltkrieges noch einige ihrer zahlreichen Vorfahren aus Ostpreußen in den Westen gerettet werden.

Mit großer Bewunderung betrachten auch heute noch die Freunde und Liebhaber des Trakehner Pferdes immer wieder alte Abbildungen und Fotos vom Trakehner Schloss. Zu sehen ist das ehrwürdige Landstallmeisterhaus. Seine besonderen stilprägenden Merkmale sind nun einmal der Turm mitten auf diesem Gebäude und davor das lebensgroße Bronzestandbild des legendären Tempelhüters.

Wer kennt aber noch Trakehnen im ehemaligen Ostpreußen, Kreis Stallupönen, nahe der litauischen Grenze oder weiß etwas über diesen geschichtsträchtigen Ort die eigentliche Ursprungsstätte der ruhmreichen ostpreußischen Pferdezucht? Der preußische König Friedrich Wilhelm I, auch Soldatenkönig genannt, gab 1726 die Order in einem kleinen Dorf mit wenigen Bauernstellen und dem Namen „Trakischken“, was Rodung oder Lichtung bedeutet, ein Hauptgestüt zu errichten. Weite Flächen, die mit Birken, Erlen und Schilfgras bewachsen waren, wurden gerodet und entwässert. Nach einer mühsamen sechsjährigen Aufbau- und Siedlungsarbeit konnten 1732 die preußischen Gestütsabteilungen in dem “Königlichen Stutamte Trakehnen“ zusammengefasst werden.

Das Preußische Hauptgestüt Trakehnen erstreckte sich in seiner Endphase über 6000ha Nutzfläche, umfasste 16 Gutshöfe (Vorwerke), beherbergte ca. 1000 Pferde und bestand aus mindestens 400 Einzelbauten (Pferdeställe, Reitbahnen, Wirtschaftsgebäude, Wohnhäuser und Lagerräume). Nach dem schrecklichen Krieg war i m Westen längst bekannt, dass auf den Wiesen und Weiden keine Trakehner Pferde mehr grasten. Dennoch war bei den ersten Besuchern Ende der 90-er Jahre die Enttäuschung riesengroß: Nur wenig von dem, was die Größe, den Glanz und die Einmaligkeit jenes Paradestücks der Preußischen Gestütsverwaltung ausmachte, war übrig geblieben.

Welch` Wunder dennoch: Das Landstallmeisterhaus, auch Trakehner Schloss genannt, war weitgehend unversehrt geblieben. Es hatte die Zeit überdauert. Jedoch fehlten der Turm und das Tempelhüterstandbild. Bereits seit vielen Jahrzehnten hatte die regionale Haupt- und Mittelschule im Trakehner Schloss und dem ehemaligen Reitburschenhaus ihre Heimstatt gefunden.

Da das Hauptgestüt Ende des Krieges nahe der russischen Grenze in einer Hauptkampfzone lag, wurden durch massive Kriegseinwirkungen 60 bis 70% der Gebäude fast vollständig zerstört. Die russische Siegermacht dachte nicht an einen Wiederaufbau. Auch die Weiden, Wiesen und Äcker, die einst durch ein umfassendes Entwässerungssystem eine einmalige Kulturlandschaft darstellten, fielen der Devastation anheim.

Das Hauptgestüt mit seinen imposanten Gebäuden, wie Boxenstall, Auktionsstall, Reitbahn, Hauptbeschälerstall und den Paddocks für die Hengste sowie die einzelnen Hofanlagen der Vorwerke sind ohnehin unwiederbringlich verloren.

Ende der achtziger Jahre war die materielle Lebensbasis der russischen Bevölkerung in diesem Gebiet noch sehr schmal. Was konnte Besseres geschehen, als die dort lebenden Menschen bei der Bewahrung der Reste des kulturellen Erbes zu unterstützen und zusätzlich humanitäre Hilfe zu leisten.

Auf Inititive des Trakehner Verbandes - die Herren v. Lenski und Klaus Hagen waren die treibenden Kräfte - kam es 1993 zusammen mit der Kreisgemeinschaft Ebenrode/ Stallupönen zur Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen e. V..

Große Zustimmung fand unter den Freunden des Trakehner Pferdes in Deutschland und anderen Teilen der Welt die Zielsetzung, das Trakehner Schloss Schritt für Schritt zu renovieren. Den jungen Menschen, vor allem den Schülern und Schülerinnen, sollte eine verheißungsvollere Zukunft eröffnet werden. Gleichzeitig ging es darum, durch bauliche Restaurierungsmaßnahmen das kulturelle Erbe zu sichern und zu bewahren.

Dieses Haus - es war bereits 1790 erbaut worden - war ehemals das Herzstück der großzügig angelegten Gestütsanlage. In ihm haben 12 Landstallmeister residiert. Von dort aus haben sie bis zum Schluss die Geschicke des Hauptgestüts gelenkt. In dem großen Arbeitszimmer fanden die wöchentlichen Beratungen des Landstallmeisters mit seinen Wirtschaftsdirektoren, Gestütsassistenten, Tierärzten, dem Rentmeister und dem Gestütsarchitekten statt. In den Arbeitsräumen wurden vom Landstallmeister selbst die Bedeckungs-, Zucht-, und Aufstallungspläne erstellt. Der Bedeutung dieses Hauses noch nicht genug: In der Jagd- und Besuchssaison und während der zweimaligen Reitpferdeauktionen im Jahr waren im Trakehner Schloss viele hochrangige Persönlichkeiten aus allen Teilen der Welt zu Gast.

Heute können Russen und Deutsche stolz auf das Erreichte sein. Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt. Landstallmeisterhaus und Reitburschenhaus zeigen sich nun in einem neuen Kleid. So wurden an den beiden Gebäuden nach und nach umfangreiche bauliche Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt, angefangen bei der Trockenlegung der Grundmauern, dem Einbau neuer Fenster, der Renovierung der Fassaden und der vollständigen Erneuerung der Dächer. Auch das legendäre Trakehnertor wurde umfangreich renoviert. Ohne großzügige Einzelspenden und Zuwendungen, für die wir sehr dankbar sind, wäre dieser bauliche Kraftakt nicht möglich gewesen. So war es im Jahr 2007 für die ca. 150 Besucher aus aller Welt eine ganz besondere Freude, erstmalig nach dem 2. Weltkrieg das 275-jährige Gründungsjubiläum des ehemaligen Hauptgestüts in Trakehnen zu feiern.

Getreu der philosophischen Weisheit: “Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden“. bleibt noch viel zur Sicherung des kulturellen Erbes in Trakehnen zu tun. So bemüht sich der Trakehnenverein weiterhin um die Rückführung des Tempelhüterstandbildes von Moskau nach Trakehnen. Große Anstrengungen wurden zudem bereits zur Wiedererrichtung des Turmes auf dem Trakehner Schloss unternommen. Es geht um die Wiedererkennung und die Vollendung des Herzstücks jener großartigen Gestütsanlage.

Auf den Landstallmeisterhäusern fast aller preußischen Hauptgestüte (z. B. Neustadt/Dosse, Beberbeck) befinden sich derartige Türme. Insofern hat auch der Turm auf dem Trakehner Schloss einen Wiedererkennungs- bzw. Identifizierungswert. Für die Besucher dürfte es ein Lichtblick sein, wenn sie demnächst zumindest das Landstallmeisterhaus annähernd in seiner ursprünglichen Ausprägung erleben könnten. Der Trakehnenverein nutzt zudem die Möglichkeit im Einvernehmen und unter Mithilfe der dort ansässigen Schule das bereits im ehemaligen Landstallmeisterhaus eingerichtete Museum weiter auszubauen, damit die Besucher noch etwas von der Größe und Einmaligkeit Trakehnens, dem sprichwörtlichen Paradies der Pferde, erfahren können und nicht wieder tief enttäuscht zurückfahren.

Mittlerweile steht das Trakehner Schloss unter Denkmalschutz. Damit sind die Vorschriften, die bei baulichen Veränderungen zu beachten sind, erheblich gestiegen. So kann die Vorplanung und Überwachung der Bauausführung für die Wiedererrichtung des Turmes nur von einem lizenzierten Planungsunternehmen im Raum Kaliningrad vorgenommen werden. Um mehr Transparenz über die bürokratischen Erfordernisse und die möglichen Baufirmen vor Ort zu bekommen, hat der Trakehnenverein im Zusammenwirken mit der Fachhochschule für Architektur in Hildesheim eine Bachelorarbeit über das “ Turmprojekt Trakehnen“ von einer russisch sprechenden Examenskandidatin erstellen lassen. Diese haben zu dem Ergebnis geführt, dass dafür nun annähernd verlässliche Kostenschätzungen vorliegen. Zur Gesamtfinanzierung kann der Trakehnenverein aus seinen normalen Spendenbeiträgen zwar einen Teilbeitrag leisten. Aber dennoch besteht noch eine erhebliche Finanzierungslücke, die von potentiellen Sponsoren und Mäzenen geshlossen werden müsste, die der Trakehnenverein hiermit speziell ansprechen möchte. Bitte helfen Sie uns bei der Bewahrung und Sicherung des hippologischen Kulturerbes Trakehnen.

Wollen Sie zu dem “Turmprojekt Trakehnen“ einen gezielten finanziellen Beitrag leisten, so wenden Sie sich an unseren Verein: SIEHE

(Der Artikel ist erschienen in DER TRAKEHNER, Heft 10/2009)


 

Dr. Horst Willer

Trakehnen ist wieder eine Reise wert!

Für viele Menschen war erst am Ende des Kalten Krieges wieder eine Reise in ihre alte Heimat, in den nördlichen Teil des ehemaligen Ostpreussens, möglich.Auch wenn in Trakehnen keine Pferde mehr gezüchtet werden, so konnte jedoch in einer gemeinsamen Anstrengung von Deutschen und Russen das Trakehner Schloss als tragendes Symbol jener einmaligen Gestütsanlage und der Pferde mit der Elchschaufel vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden.

Am 17. Oktober 1944, als 800 Trakehner Pferde, ihre Betreuer und die Ortsbevölkerung mit ihrer letzten Habe sich vor der immer näher herankommenden Kriegsfront auf die Flucht ins Ungewisse,gen Westen, begaben, fand die glor- und traditionsreiche Pferdezucht in Trakehnen und im ehemaligen Ostpreußen ein jähes Ende. Diesmal sollten Menschen und Pferde nicht wieder in ihre angestammte Heimat zurückkehren.

Der Kalte Krieg zwischen den Supermächten, den USA und der ehemaligen Sowjetunion, führte zu einer nahezu fünfzigjährigen hermetischen Abriegelung Nordostpreußens von der westlichen Welt. Als militärisches Sperrgebiet hatte das geschundene Land keine wirtschaftliche Perspektive. Eine Einreise war unmöglich.Ende der achtziger Jahre mit der Beendigung der militärischen Konfrontation und nach Glasnost und Perestroika kam es zu einer Auflösung der Sowjetunion und zur Unabhängigkeitserklärung der Baltischen Staaten. Das ehemalige Nordostpreußen, das keine gemeinsame Grenze zu Russland mehr hatte, wurde zu einer russischen Enklave.

Gottlob hat das Pferd Trakehner Abstammung, obgleich es kriegsbedingt in alle Winde, ja in viele Länder, verstreut worden war, durch das züchterische Engagement seiner Liebhaber wieder vielerorts Fuß fassen können. Nicht zuletzt durch die großartigen olympischen Erfolge des russischen Trakehners Pepel 1972 in München, des Trakehners Ultimo 1976 in Montreal oder des Trakehners Abdullah 1984 in Los Angeles und durch viele andere herausragenden turniersportliche Erfolge vieler Nachfahren haben sich die Trakehner Pferde weltweit erneut große Sympathie und Anerkennung erwerben können.Dies erklärte auch die große Sehnssucht vieler Freunde des Trakehner Pferdes, Anfang der neunziger Jahre, als das politische Tauwetter dies ermöglichte, wieder an den Ort, nach Trakehnen, zu reisen, wo jene berühmte Rasse nach mehr als 200-järiger züchterischer Anstrengung seine absolute Blütezeit erreicht hatte.

Die Berichte der ersten Besucher waren niederschmetternd.Dass Trakehnen nun die offizielle Ortsbezeichnung Jasnaja Poljana trug – so hieß auch das Landgut des großen russischen Schriftstellers Leo Tolstoi -, war nur eine Äußerlichkeit. Auch dass auf den weitläufigen Weiden Trakehnens seit Kriegsende keine Pferde mehr weideten, war bereits im Westen bekannt.Aber nur wenig von dem, was die Größe, den Glanz und die Einmaligkeit jenes Paradestücks der Preußischen Gestütsverwaltung ausmachte, war noch übrig geblieben oder nur noch in der Grundstruktur und in Spuren sichtbar.Auch heute noch führt eine Hauptzugangstraße über den Pissa-Kanal, jenes spektakuläre Hindernis, das so oft während der Trakehner Jagden durchquert werden musste. Von den Ufern her ist der ehemals funktionsfähige Entwässerungskanal total zugewachsen. Die nicht mehr intakten Dränagen und Grabensysteme haben im Zeitablauf aus den ehemaligen fruchtbaren Weiden, Wiesen und Äckern großflächige Feuchtbiotope und Brachflächen entstehen lassen. Die am Bahnhof Trakehnen beginnende fast sechs km lange und mit alten knorrigen Eichen bestückte Allee hat die Zeit überdauert. Das Vorwerk Bajohrgallen, an dem sie vorbeiführt, ist nur noch durch einige Mauerreste erkennbar.Ein ähnliches klägliches Bild boten mit Ausnahme des Vorwerks Kalpakin, wo einst die viel gerühmte braune Herde stationiert war, viele andere Vorwerke.Da einige von ihnen bereits während der letzten Kriegshandlungen in einer Hauptkampflinie gelegen haben,waren sie bereits gegen Ende des Krieges fast vollkommen zerstört worden.Aus der ehemaligen Sowchose in Jasnaja Poljana war nach der Wende eine Agrargenossenschaft entstanden. Deren Rindviehbestände waren in den noch teilweise vorhandenen aber baufälligen ehemaligen Stuten-und Fohlenställen sowie dem legendären Auktions-und Jagdstall, die innen wie außen großen Schaden genommen hat, mehr schlecht als recht untergebracht.Die Sommerresidenzen der Hauptbeschäler konnten nur noch in ihren Grundmauern ausgemacht werden.

Welch` Wunder: Der legendäre Gasthof Elch war als Lagergebäude unversehrt geblieben, ebenso die ehemalige Apotheke, die später zum Gasthaus umfunktioniert worden war.Auch das Trakehner Tor und das Landstallmeisterhaus, deutlich gezeichnet durch den Zahn der Zeit,waren heil geblieben und konnten trotz aller Wehmut, die viele Besucher am Ort überkommen hatte, wieder zumindest für kurze Momente freudige Blicke auf sich lenken.Das Herzstück Trakehnens war erhalten geblieben, dabei sollten der abbröckelnde Putz, der fehlende Turm, die verotteten Fenster und die schadhaft gewordenen Dächer zunächst zweitrangig sein. Hinter dem Trakehner Schloss war der ehemals repräsentative Park mit einem kleinen See einem Fußballplatz gewichen. Auf ihm tummelten sich täglich viel Jugendliche. Sie gehörten zu der Haupt- und Mittelschule, die bereits nach Kriegsende in dem Landstallmeisterhaus eingerichtet worden war.Den meisten Schülern, Kinder von dort freiwillig oder zwangsweise angesiedelten Familien aus Kasachstan, Kirgistan und anderen Regionen des ehemals riesigen Sowjetimperium,dürfte bis dahin gar nicht so bekannt und bewusst geworden sein, in welchem geschichtsträchtigen Haus sie täglich unterrichtet worden sind.

Im Trakehner Schloss – es war bereits 1790 erbaut worden - haben zwölf Landstallmeister residiert. Von dort aus haben sie die Geschicke des zum Schluss 6000 ha Äcker, Wiesen und Weiden , 1100 Gestütspferde, 16 Vorwerke und ca. 1000 Beschäftigte umfassenden Hauptgestüts geleitet. In dem großen Arbeitszimmer fanden die wöchentlichen Beratungen des Landstallmeisters mit seinen Wirtschaftsdirektoren, Gestütsassistenten, Tierärzten, dem Rentmeister und dem Architekten statt.In den Arbeitsräumen wurden vom Landstallmeister selbst die Bedeckungs-, Zucht- und Aufstallungspläne erstellt.In der Jagd-und Besuchssaison und während der zweimaligen Reitpferdeauktionen im Jahr waren im Trakehner Schloss viele hochrangige Persönlichkeiten aus allen Teilen der Welt zu Gast.

Das Trakehner Schloss dem endgültigen Verfall preiszugegeben, dies konnte keineswegs hingenommen werden. Den Herren Dietrich v. Lenski und Lars Gehrmann ist es zu verdanken, dass es am 13. Aprill 1993 auf Initiative des Trakehner Verbandes, des Trakehner Fördervereins sowie der Kreisgemeinschaft Ebenrode/Stallupönen zur Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des ehenmaligen Hauptgestüts Trakehnen e. V. kam. Den Gründungsmitglieder ging es nicht nur um die bauliche Restaurierung des ehemaligen Trakehner Schlosses und des Reitburschenhauses , sondern auch um humanitäre Unterstützung für die in Jasnaja Poljana lebenden Menschen.Ein guter Ansatzpunkt hierfür bot vor die regionale Haupt- und Mittelschule mit seinen ca. 200 Schülern. Geboten war uneigennützige Hilfe ohne jegliche politische Einfärbung für Russen und Russlanddeutsche gleichermaßen im Einvernehmen mit den russischen Behörden.

Unter der Ägide von Klaus Hagen - er leitet auch heute noch die Geschicke des Fördervereins -, sollte das Projekt Trakehnen zugleich ein konkreter Brückenschlag in dem Bemühen um ein besseres Verständnis zwischen dem russischen und deutschen Volk sein.Von Anfang an gehörten dem Trakehnenverein mehr als 120 Mitglieder aus Deutschland, den USA, Frankreich, Luxemburg, Schweiz und Schweden an.

Sehr schnell entwickelte sich zwischen der russischen Seite- hier ist an erster Stelle die Schulleiterin, Frau Elena Sanjuk, zu nennen- und dem Trakehnenverein eine vertrauensvolles Klima guter Zusammenarbeit.Zunächst wurden am Landstallmeisterhaus in mühevoller Arbeit die Dächer notdürftig repariert, die Grundmauern trockengelegt und saniert, die Fenster erneuert und die Fassaden ausgebessert und neu gestrichen.In ähnlicher Weise wurde bei der Sanierung des Reitburschenhauses vorgegangen. Somit war dann unabhängig von der Jahreszeit wieder ein geregelter Schulbetrib möglich.Später wurden im Wirtschaftsflügel die Sanitären Einrichtungen gänzlich neu eingerichtet.Dies wiederum war ein dringende bauliche Maßnahme, nicht zuletzt auch angesichts des zahlenmäßig gestiegenen Touristenstroms nach Trakehnen.Auch im Inneren der Gebäude wurden größere Reparaturen vorgenommen.Lehrer und Schüler sind mittlerweile auf ihre Schlossschule, wie sie von Ihnen auch genannt wird, sehr stolz.Die Identifikation des Lehrerkollegiums und der Schülerschaft mit dem historischen Erbe ist bewundernswert. So ist auf Anregung und mit Unterstützung des Trakehnenvereins ein kleines Museum im Hauptgebäude entstanden, das den Besuchern Ausblicke in die ruhmreiche Vergangenheit Trakehnens vermitteln soll.Erst kürzlich im Dezember 2006 ist es schließlich gelungen, eine für den Fortbestand jener Gebäude ganz wichtige bauliche Maßname, die vollständige Erneuerung und Restaurierung der Dächer auf dem Haupthhaus und dessen beiden Seitenflügeln, abzuschließen.Mehrmals haben die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, die Herren Klaus Hagen und Leonhard Thiel, sich in den letzten Jahren auf den Weg nach Trakehnen gemacht, um mit Rat und Tat vor Ort hilfreich zu sein.So mussten auch ein Teil der Baumaterialien, wie Orginal-Biberschwänze, Unterspannbahnen und Zink- und Kupferbleche rechtzeitig von Deutschland nach Trakehnen gebracht werden. Das Trakehner Schloss erscheint wahrlich wieder in neuem Glanz. Dafür sind das Lehrerkollegium, die Schüler und deren Eltern dem Trakehnenverein überaus dankbar.

Es ist mittlerweile schon Tradition geworden, dass zur Schulentlassungsfeier Ende Mai der Trakehnenverein mit seinen Besuchern aus Deutschland besonders herzlich willkommen geheissen und in ein abwechselungsreiches Festprogramm einbezogen wird.Schon seit einigen Jahren findet der vom Trakehnenverein ins Leben gerufene deutsch/russische Schüleraustausch großen Anklang. Ausgangspunkt hierfür war die in den 90-er Jahren gegründete Schulpartnerschaft mit der Realschule in Walsrode.Bislang haben insgesamt achtmal russische Schuler/innen und zwei Lehrer für etwas mehr als eine Woche Deutschland besucht In jedem Jahr konzentrierte sich das Besuchsprogramm auf ein Bundesland. Den jungen Menschen aus Russland soll so die Geschichte und Kultur Deutschlands etwas näher gebracht werden. Erfreulich ist, dass an der russischen Schule in Jasnaja Poljana mit Erfolg auch Deutschunterricht erteilt wird.

Ein erstes Fazit: In einem erst Schritt dürfte es gelungen sein, zwei symbolträchtige Gebäude der traditionsreichen Gestütsanlage Trakehnens, das Landstallmeisterhaus und das Reitburschenhaus, der Nachwelt zu erhalten. Ohne großzügige Einzelspenden und Zuwendungen wäre jener bauliche Kraftakt nicht möglich gewesen. Auch in Trakehnen soll im September dieses Jahres das 275-jährige Gründungsjubiläum gefeiert werden. Dies ist Grund genug, weitere denkmalsichernde Maßnahmen anzugehen, so die Wiedererrichtung des Turms auf dem Trakehner Schloss,die bauliche Sanierung des Trakehner Tores und die Rückführug und Wiederaufstellung des Tempelhüterstandbildes. Selbst wenn nur die beiden zuerst genannten Vorhaben bis dahin verwirklicht werden können, würde das Herzstück des ehemaligen Hauptgestüts noch heller glänzen als ohnehin schon.Ein Besuch in Trakehnen ist wieder eine Reise wert!

Spendenkonto: Sparkasse Südholstein,
Konto-Nr. 284 726, Bankleitzahl: 23051030

(Der Artikel ist erschienen in DER TRAKEHNER, Heft 07/2007 mit freundlicher Genehmigung des RathmannVerlages Kiel)


Im Interview: Klaus Hagen

Eine Schule erhalten – Freunde gewonnen

Vor zehn Jahren wurde der Verein der Freunde und Förderer des ehemaligen Hauptgestüts Trakehnen gegründet. Während zwei Gebäude Schritt für Schritt renoviert wurden, wuchs die Freundschaft zwischen den deutschen Förderern und den Anwohnern von Jasnaja Poljana. In einem Interview zieht der Vorsitzende Klaus Hagen eine Bilanz.

TRAKEHNER HEFTE : Ende Mai waren Sie mit einer Reisegruppe erneut in Trakehnen. Wie war die Fahrt?

Klaus Hagen : Die Fahrt war sowohl für mich als auch für die neuen Besucher sehr eindrucksvoll. Wir alle waren erneut zur Entlassungsfeier der Schloßschule Trakehnen eingeladen. Die Schüler und das Lehrerkollegium können sich inzwischen sehr gut darstellen und demonstrieren, wie sich das tägliche Leben in Jasnaja Poljana gestaltet, welche Früchte die pädagogische Ausbildung trägt und sie zeigen vor allem, wie dankbar sie für die Hilfe unseres Vereines sind. Durch unsere Unterstützung für den Erhalt und die Renovierung der Schule haben sich die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für eine umfangreiche Ausbildung der Kinder in und rund um die Schule verbessert. Durch das neue Erscheinungsbild und die Einrichtung des Schulmuseums ist das Interesse der Touristen gestiegen. Die Schüler und Lehrer merken, daß sie anerkannt werden.

TH : Viele neue Gesichter waren bei dieser Reise mit von der Partie. Was waren deren Beweggründe?

KH : In erster Linie das Angebot, Trakehnen zu besuchen. Trakehnen ist für die meisten Leute ein Begriff – nicht nur durch die Pferde, sondern auch durch die ostpreußische Geschichte. Jeder neue Besucher ist beeindruckt von dem, was er dort sieht. Mir geht es auch nach Jahren immer wieder so.In Trakehnen prallen zwei gewaltige Eindrücke aufeinander: Zum einen sind die meisten erschüttert, wenn sie vor den Ruinen der ehemals feudalen Stallungen stehen und eine Vorstellung davon bekommen, was dort verlorengegangen ist. Zum anderen sind sie begeistert von dem Leben, was sich rund um das Landstallmeister- und das Reitburschenhaus entwickelt hat. Auch für den Verein ist die strikte Trennung dieser beiden Bereiche, dem desolaten Umfeld und der Schule als Zentrum, wichtig.

TH : Rund um das Landstallmeister- und das Reitburschenhaus verfallen die Gebäude, die vor Hunderten von Jahren zur Weltgeltung des Hauptgestüts Trakehnen beigetragen haben. Gibt es eine Chance, wenigstens einige der Stallungen vor dem endgültigen Ruin zu bewahren?

KH : Durch unseren Verein nicht. Der landwirtschaftliche Bereich ist in einer Aktiengesellschaft organisiert und ist also in eigener Verwaltung. Darauf haben wir keinen Einfluß. Gespräche haben das ganz klar herausgestellt. Was mir als Landwirt in den letzten Jahren auffiel, ist, daß sich der Ackerbau zum Positiven entwickelt auch mit zum Teil mit neuen Maschinen gearbeitet wird.

TH : Der Verein besteht nun zehn Jahre. Wie sieht Ihre Bilanz aus?

KH : Wenn man zwischen dem Zentrum und dem Außenbereich differenziert, dann fällt das Resümee positiv aus. Wir haben eine Gesamtschule für die dortige Region erhalten, in der cirka 200 Schüler unterrichtet werden und die durch unsere Unterstützung ein hohes Niveau erreicht hat. Die Schule zählt in allen Bereichen wie Sport, Musik, Schach oder dem Geschichtsunterricht zu den führenden Schulen in der Region Nord-Ostpreußens.

TH : Welches sind die mittelfristigen Ziele des Vereins?

KH : Es ist die Erneuerung des Daches der Schloßschule, sprich des Landstallmeisterhauses, die dringend erledigt werden muß. Das „Schloß“ ist das größte herrschaftliche Gebäude in der Region, das noch erhalten ist. Um das auf Dauer zu sichern und zu verbessern, ist die Reparatur des Daches dringend notwendig. Bisher konnten wir aus finanziellen Gründen nur ausbessern. Das Dach wird die große Aufgabe für die nächsten Jahre sein. Dafür brauchen wir weitere Unterstützung. Durch eine erste Zuwendung ist es uns überhaupt möglich, diese Arbeiten für einen Teilbereich zu beginnen.

TH : Wie teuer wird es insgesamt?

KH : Das ist noch nicht zu übersehen. Wir hatten während des Besuches nur über das Fachliche gesprochen. Problematisch wird, daß die Ziegel, es sind Biberschwänze, die in der entsprechenden Form heute dort so nicht mehr hergestellt werden. Die Beschaffung wird also schwierig.

TH : Zur Gründungszeit des Vereines war es immer wieder notwendig, sich mit Nachdruck von deutsch-nationalen Interessen zu distanzieren, und sie stellten immer wieder den Erhalt der Gebäude als Kulturdenkmal in den Vordergrund. Sind diese historischen Mißverständnisse vollkommen ausgeräumt?

KH : An mich persönlich kommt das nicht mehr heran, weil die Leute wissen, daß ich mich von entgleisten Interessen einiger Weniger distanziere. Es scheint so, als ob sich die Aktivitäten diverser deutscher Gruppierungen in dieser Region von selbst erledigen, da ihr Gedankengut bei der dortigen Bevölkerung nicht ankommt. Für die Arbeit des Vereins ist das alles nicht relevant. Jeder, der sich ein wenig für unser Engagement interessiert, weiß, daß die Erhaltung der Gebäude und die Kooperation mit der Schule im Vordergrund steht.

TH : Jährlich besuchen Schüler der Schloßschule auf Einladung des Vereins Deutschland. Es besteht ein reger Schüleraustausch zwischen der Realschule Walsrode und der Schloßschule Trakehnen. Wie kam diese Entwicklung?

KH : Ausgelöst wurde dies durch einen sehr intensiven Deutschunterricht in Trakehnen durch den Deutschlehrer Iwan Kusnetzow. Gemeinsam überlegten wir, ob wir mit einer Einladung nicht die besten Absolventen des Deutschunterrichtes belohnen sollten. Die Idee kam bei den Schülern sehr gut an. Zum Teil wurden die Besuche in Deutschland auf die Zuchtbezirke des Trakehner Verbandes abgestimmt und mit deren Unterstützung organisiert. Bei einem der ersten Besuche in Niedersachsen-Hannover kam es zu einem Treffen mit der Realschule in Walsrode. Dort wurde die Idee eines Gegenbesuches geboren und einige Zeit später in die Tat umgesetzt. Der Besuch der Schüler hat schon mehrere Male stattgefunden und jede russische Gruppe beginnt ihren Deutschlandaufenthalt in der Schule in Walsrode. In diesem Jahr beginnt der Besuch in der letzten Juni-Woche und führt ins Rheinland. Die Jugendbetreuung hat der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Leonhard Thiel, übernommen und er gestaltet sie mit großem Engagement.

TH : Was bedeutet der Jugendaustausch für den Verein?

KH : Hoffentlich eine Fortführung der gemeinsamen Arbeit über eine lange Zeit.

TH : Welche Verbindung haben die Menschen von Jasnaja Poljana zu den deutschen Besuchern heute?

KH : Ich kann die Menschen nicht verallgemeinern. Ich bin mir sicher, und das bestätigen die Briefe der Schuldirektorin Frau Sanjuk, daß die Lehrer, Schüler und Eltern sich mit der Unterstützung aus Deutschland identifizieren. Es ist ein freundschaftliches Verhältnis, das sich im Laufe der Jahre entwickelt hat. Der Verein hat aktuell den Bau eines sanitären Traktes in der Schloßschule finanziert, der von der Schulleitung ausgeführt und nun eingeweiht wurde. Das war dringend notwendig. Wie uns der Deutschlehrer berichtete, gab es keine Kachel, die Frau Sanjuk nicht in der Hand gehalten hätte. Während der Bauarbeiten hatte sich die Schuldirektorin, die Mathematik unterrichtet, als Bauingenieurin bewährt. Wenn man humanitäre Hilfe leistet, muß man genau darauf achten, mit wem man zusammenarbeitet. Bei uns läuft glücklicherweise alles gut. Doch es ist besser, wenn man weder nach rechts noch nach links schaut. Sonst ist man schnell ernüchtert.

TH : Welches war die schwierigste Zeit?

KH : Der Anfang, bis man die Menschen gefunden hatte, zu denen man Vertrauen fassen konnte. Sicher haben wir in der ersten Zeit Lehrgeld bezahlt. Die Anfänge waren sehr schwierig und es ist wohl nur zu der heute positiven Arbeit gekommen, weil wir den Kreisbehörden angedroht hatten, daß wir sofort unsere Unterstützung einstellen, wenn sie nicht ihren Beitrag leisten würden. Auch bei der Schulleitung herrschte sehr viel Respekt vor den Aufsichtsbehörden. „Wir können nur unterstützen, machen müßt ihr selbst“ – nachdem sie diesen Satz vergegenwärtigt hatten, ging alles einfacher.

TH : In welchem Zusammenhang stehen die Ruinen und renovierten Gebäude von Jasnaja Poljana und die heutige Trakehner Zucht?

KH : Er besteht eigentlich nur in der Erinnerung an die Geburtsstätte der Trakehner Rasse. Auf keinen Fall ist in absehbarer Zeit mit dem Aufbau einer Trakehner Zucht und damit einem Konkurrenzunternehmen zum Trakehner Verband zu rechnen. Diese Vermutung, die oft als Ausrede benutzt wird, um uns die Hilfe zu versagen, habe ich öfters zur Antwort bekommen und darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Die Menschen dort haben bis auf ein paar Hirtenpferde keine Verbindung zur Pferdezucht. Die Leute wissen jedoch mittlerweile, in welchem bedeutenden Ort sie wohnen, denn die Kinder bringen ihre Eltern auch in das Museumszimmer. Das Pferd spielt heute jedoch in deren Leben keine Rolle mehr.

TH : Welche Motivation könnten Trakehner Züchter haben, ein Projekt, das 1 500 Kilometer entfernt ist, zu besuchen, sich dafür zu engagieren oder dafür zu spenden?

KH : Der Züchter weiß dann wenigstens, wovon er spricht. Viele beten ihnen auf Abruf die Abstammungen ihres Pferdes Generation für Generation herunter. Erzählen, daß die Urgroßmutter ihres Pferdes aus Trakehnen kommt. Die Züchter reden von „ihren“ Trakehnern. In Trakehnen kann er das, was er sich erlesen hat, nachprüfen. Seinen Horizont zu erweitern, kann nicht überholt sein. Entdecken die Leute dann die Weite der Landschaft, sind sie fasziniert und können sich ein Bild darüber machen, z. B. welche Dimension das Hauptgestüt hatte, zwischen welchen Gebäuden sich das Gestütsleben abspielte, in welcher Landschaft die Pferde auf ihre Jagdeignung geprüft wurden und vieles mehr. Seltsamerweise zeigen die Reiter von Trakehner Pferden mehr Interesse als die Züchter. Dieses Desinteresse der Trakehner Züchter enttäuscht mich persönlich sehr. Es gibt nicht mehr viele alte Züchter, deren Heimat Trakehnen war. Die aktiven Züchter sollten sich die Geburtsstätte ihrer Pferderasse und das Umfeld einmal anschauen. Und sie werden beeindruckt sein, wie alle, die dorthin gefahren sind.

TH : Zwischen den Schülern und der Generation der gebürtigen Ostpreußen, die sich im Verein engagieren, klafft eine große Lücke . . .

KH : Erfreulicherweise haben sich an dieser Reise einige junge Menschen beteiligt. Das war für mich eine ganz tolle Erfahrung. Einige haben ihre Unterstützung zugesagt.

TH : Was ist Ihr persönliches Ziel?

KH : Bald einen tatkräftigen Nachfolger zu finden. Das wird nicht leicht sein. Es ist auch die heimatliche Bande, die mich immer wieder gen Osten zieht und mich zu der Vereinsarbeit motiviert. Die Nähe zu meinem Geburtsort Insterburg spielt eine große Rolle.

TH : Welche Chance hätten die Ruinen von Trakehnen zum Unesco- Weltkulturerbe zu werden?

KH : Die Verbindungen zu den Verantwortlichen, die sich dafür einsetzen können, sind noch nicht erschlossen. Wir suchen jetzt den Kontakt zu dem neuen Generalkonsul von Königsberg, Dr. Sommer, der anläßlich des Kant-Geburtstages von Außenminister Joschka Fischer im Amt eingeführt wurde. Wir haben den Generalkonsul über die Existenz des Vereins informiert und ihn auch in die Schule eingeladen. Leider haben wir noch nichts von ihm gehört. Es wäre auch schön, wenn der Dialog mit der Schulleitung zustande kommen würde. Die Aussicht, daß Trakehnen Weltkulturerbe werden könnte, steht in weiter Ferne. Die Kontakte zu knüpfen, wäre vielleicht ein Anfang.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führt Myriam Lenz, erschienen in den TRAKEHNER HEFTEN 7/04 mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Bauernverlages Berlin